Gedichte
Persönliche Anlässe
Feste des Jahres
Gefühle
Kinder
Lustiges
Poesie
Andere
Gedanken & Zitate
Autoren
Gedanken & Gedichte » Autor: Monika Lange
5 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 5
Erinnerungen an die Schulzeit

Als wir die Schule noch besuchten
und so manches mal auch fluchten,
war`n wir doch höflich und bescheiden,
das mochten unsere Lehrer leiden.

Wir sagten fröhlich "Guten Morgen!"
und hatten unsere Schülersorgen.
Die Hausaufgaben war`n nicht gemacht,
dann schnell `nen Streber angelacht.

"Gibst du mir Mathe und Physik
und ob ich auch noch Bio krieg?"
Dann drängten alle in die Klassen
und manche konnten es nicht lassen
den Unterricht immenz zu stören,
anstatt dem Lehrer zuzuhören.

Das Leben wird jetzt schwerer,
wenn man erwachsen ist.
Und Du stellst fest,
wie sehr die Kindheit Du vermisst.

Gedenke der Jahre der Schulzeit,
sie waren voll Glück und Freiheit.
Es sind die schönsten Jahre,
im Herzen sie bewahre.
Autor:  Monika Lange
Gelesen: 77.977nach oben
In unserem Haus lebt eine Weihnachtsmaus

Mit Fallen oder Rattengift
Kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
Noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
Den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
Kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
Das Moni gut verborgen,
Mit einem mal das Beste weg
Am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen!

Ein andres Mal verschwand sogar
Das Marzipan vom Peter,
Was seltsam und erstaunlich war,
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
An dem die Kugeln hingen,
Ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
Nebst andren leckren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
Die riefen: Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da,
Und just am Feiertage!

Nur Moni sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
Ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: die Maus blieb weg,
Sobald der Baum geleert war,
Sobald das letzte Festgebäck
Gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus-
Bei Fränzchen oder Lieschen-
Da gäb es keine Weihnachtsmaus,
Dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
Bleibt jedem überlassen!

Selbst meine beiden Katzen,
der Maxi und die Minnie,
bekommen sie mit ihren Tatzen
leider zu fassen nie!
Autor:  Monika Lange
Gelesen: 118.222nach oben
Nun sieh an ich trage mein schönstes Kleid,
bin zu einem Frühlingsspaziergang bereit.
Der kalte Wind, der endlich schwindet,
und nur noch leise durch die Bäume winselt,
er macht mir Mut.
Die Vögel zwitschern hell,
und ich fange an zu träumen.
Und wie auf ein geheimes Zeichen,
brechen die grauen Wolken auf
und die Sonne lächelt mich durch die
noch kahlen Zweige an.

Nun kann mich nichts mehr halten,
ich laufe durch den Garten
und nichts will mehr warten,
alles drängt hinaus.
Die Baumblüten, die Zarten
und die gelben Narzissen leuchten mit
der Sonne um die Wette.
Es wird Frühling sein -
wie wunderbar.
Autor:  Monika Lange
Gelesen: 18.962nach oben
Früher sagte man kokett:
Am schönsten ist es doch im Bett.
Heute gibt's das Internet
von morgends früh bis abends spät.

Liebe, Freundschaft, virtuell,
ist im Netz ganz aktuell,
und so herrlich funktionell,
fast schon intellektuell.

Kommt der GAU einmal daher,
deine CPU liegt quer,
guckst du hin und guckst du her,
doch dein Doppelbett ist leer.

Hast du länger diesen GAU,
wird's mit Liebe aber mau,
und die Nächte werden grau,
denn real fehlt dir die Frau.
Autor:  Monika Lange
Gelesen: 33.907nach oben
DER TEDDY

Da sitzt er - zärtlich, warm und weich -
auf dem ihm zugewies´nen Platze.
Kulleraugen - Knöpfen gleich -
Holzwolle quillt aus seiner Tatze.

Zottelfell mit kahlen Flecken,
Duft, den es nur einmal gibt,
Augen die vergangnes wecken,
so sehr hast Du ihn einst geliebt.

Wenn ängstlich Du in dunkler Nacht
im Bett gekauert bist,
dann hat er Deinen Schlaf bewacht
und Deinen Traum versüßt.

Längst hat Dein Teddy ausgedient,
ist zottlig, hässlich, alt....
Heut kuschelt ihn kein einzig´s Kind
und sucht in ihm nach Halt.

Ist lang vorbei die alte Zeit
als er Dein größtes Glück
so süß schmeckt die Vergangenheit,
doch kehrt sie nie zurück.
Autor:  Monika Lange
Gelesen: 33.649nach oben
© 2004-12 gedanken-gedichte.de
Sag's mit Versen ~ Gedanken ~ Gedichte ~ Zitate ~ Reime ~ Verse ~ Geburtstag ~ Verlobung ~ Hochzeit ~ Silberhochzeit ~ Goldene Hochzeit ~ Freudiges Ereignis ~ Taufe ~ Patenkind ~ Schulanfang ~ Konfirmation und Kommunion ~ Familie ~ Berufsleben ~ Ruhestand ~ Klassentreffen ~ Valentinstag ~ Ostern ~ Muttertag ~ Vatertag ~ Frühling ~ Sommer ~ Herbst ~ Winter ~ Weihnachten ~ Neujahr ~ Liebe ~ Liebesbriefe ~ Liebeskummer ~ Cyberlove ~ Freundschaft ~ Sehnsucht ~ Hoffnung ~ Glück ~ Das Leben ~ Die Seele ~ Rosen ~ Träume und Wünsche ~ Fantasie ~ Engel ~ Himmel ~ Abend, Nacht, Mond ~ Entschuldigung ~ Trost ~ Trauer und Tod ~ Sternenkinder ~ Einsamkeit ~ Lust und Leidenschaft ~ Erotische Gedichte ~ Nachdenkliches ~ Traurige Gedichte ~ Abschied und Trennung ~ Rückkehr ~ Schatten ~ Hass ~ Erinnerung ~ Kindertage ~ Kurzgeschichten ~ Tiere ~ Hexengedichte ~ Märchen ~ Tischgebete ~ Kindersprüche ~ Lustige Geschichten ~ Poesiealbum
Anzeigen