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Gedichte » Persönliche Anlässe » Ruhestand
9 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 9
Das Telefon, das Telefon,
es geht mir auf den Wecker schon;
der klingelt auch so unerbittlich
und dann noch morgens, wenn nicht fit ich!
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 162.347nach oben
Herbstliche Wünsche

„So hätt’ ich doch...“, so seufzen viele,
„ in meiner Jugend alles anders angefangen!“
Die Kindheits- werden zu Erwachs’nenspiele,
nichts anderes ist’s, als das Verlangen

sich kindlich noch zu geben und zu tollen,
die Sehnsucht nach den ungestümen
Drang, alles noch zu verändern wollen:
Und das, was bleibt, sind Falten nur, Ruinen.

Was aber war, als sie noch jung an Jahren?
Hatten sie denn nicht, als rüdes Kind,
obschon noch rein und unerfahren,
den Wunsch zu sein wie die Erwachs’nen sind?

Die Sehnsucht ist, so wie die Träume
dem Wachenden oft unerfüllt:
Ein Griff in leere Frühjahrsapfelbäume.
Herbstliche Wünsche fliehen, ungestillt.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 186.511nach oben
Rentnerleben


Ade, vorbei die Arbeitszeit
als Rentner bist du nun bereit
den Alltag ohne Stress genießen
in Ruhe deine Blumen gießen

Mit Fahrrad deine Welt erkunden
in vielen, vielen kleinen Runden
Zu Fuß kannst du in die Berge gehen
von oben in die Weite sehen

Ein Wein mal hier, ein Bier mal dort
kannst lange bleiben, an jedem Ort
Wie schön ist doch das Rentnerleben
das dir nach Arbeitsstress gegeben

(955)
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 188.843nach oben
Adieu


Adieu sag ich, dem Arbeitsplatz
und mach nun für jemand anderen Platz
Adieu sag ich, noch fällt es schwer
ich kam so gerne immer her

Adieu sag ich, nun den Kollegen
es war meist eine schöne Zeit gewesen
Adieu sag ich, der Arbeitswelt
auch wenns mir gar noch nicht gefällt

Adieu sag ich, macht weiter so
wenn ich oft gutes von euch hör, dann bin ich froh
Adieu sag ich, vergesst mich nicht
auch wenn für mich eine neue Zeit anbricht
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 226.459nach oben
Vorbei


Vorbei, ist es
es ist die Zeit
In Rente kann ich gehen

Noch ist es schwer
es ist die Zeit
Ich kanns noch nicht verstehen

Vorbei, ist sie
die Arbeitszeit
werd bald nach hinten sehen

Vorbei, ist es
es ist die Zeit
In Rente kann ich gehen
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 223.770nach oben
Altersbegründung

Ich bin nicht alt, ich bin antik,
ich bin auch nicht senil
nur die Jahre sind verblüht
Wünsche gibt 's noch viel.

Jede Falte, die ich trage,
ist Zeugin eines Gefühls,
es sind die Furchen der Ehrfurcht
und Ausdruck meines Stils.

Ich liebe das Leben, wie es ist,
fühle mich ewig jung,
nur der Körper braucht den Maschinist,
den Geist halt' ich schon in Schwung.

Ich zelebriere jeden Tag,
der sich im Erdenlicht zeigt,
so, als ob es mein letzter wär',
wenn auch ein wenig gebeugt.

Ich bin nicht alt, ich bin antik
ich bin ein Produkt der Zeit,
bin Unikat unter vielen,
und habe jetzt mehr Gelassenheit!
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 269.483nach oben
Mein Arbeitsleben


Mein Arbeitsleben ist vorbei
die Arbeit ist jetzt einerlei
Was kann ich alles für mich tun
hab viele Zeit um aus zu ruh´ n

Mit meiner Frau spazieren gehen
und viele schöne Länder sehn
Geh in den Garten um zu gießen
und kann den Tag auch so genießen

Die Tage gehen jetzt so schön vorbei
denn Arbeitsstress ist einerlei
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 269.134nach oben
Wie schön ist doch das Rentnerleben!

Jetzt endlich ist die schöne Zeit gekommen,
und unser Rentnerleben hat begonnen.
Geschuftet hat man viele Jahre -
um all das Verdiente auch noch zu spare` -
vielleicht für ein kleines Häuschen auf den Balearen -
doch dies war immer noch zu teuer -
zu hoch waren Soli und die Steuer.
Nun, das macht uns nicht viel aus -
denn die Kinder sind ja aus dem Haus.

Kein Weckerklingeln in der Früh -
das Aufstehen kostet nun auch etwas Müh`.
Doch die Ruhe wird uns gut bekommen -
man hat für viele Dinge Zeit gewonnen.
um alles nachzuholen, was versäumt -
wovon man im Alter noch so träumt.
Venedig, Bali und dem schwarzen Meer -
noch ist der Rententopf nicht leer.
Doch bevor wir reisen in die fremden Länder -
heißt es, die alten Gewohnheiten gründlich ändern.

Vieles wird jetzt aus dem Weg geschafft -
wir bauen uns auf, mit neuer Kraft.
Verschwinden werden all die Rheumadecken -
weg mit dem Hustensaft, den Herztabletten.
Jetzt geht`s ins Fitness - Studio, jede Woch`-
auch massieren lassen wir uns dort.
Um alle Polster zu verlieren -
werden wir jedes Trimmrad ausprobieren.
Mit Muskeltraining, laufen, springen -
wird unser Leben wieder neu beginnen.

Und wenn wir in den Spiegel schauen, oh Schreck -
die Falten müssen auch noch weg!
Ganz gleich ob Straffung oder Botox - Spritzen -
ob Gurkenmaske oder in einem Lehmbad schwitzen.
Mit Inplantaten wird jetzt alles straff -
nichts ist mehr alt und nichts ist schlaff.

In den Thermen werden wir uns täglich aalen -
soll uns das alles doch die Krankenkasse zahlen.
So macht das Leben wieder Sinn -
der neue Schwung ist ein Gewinn.
Sind wir dann schöner, straffer, dünner -
fühlen wir uns 20 jahre jünger!

Auch geistig sind wir aktiviert -
stets mit neuen Dingen konfrontiert -
besuchen Kurse, Seminare -
zu jedem Vortrag werden wir dann fahren -
auch in Kirchen und Moscheen -
des Sonntags auch mal beten gehen.
Wir reisen um die ganze Welt -
und verleben unser Rentengeld.

All das steht uns jetzt noch offen -
und wir können nur noch hoffen -
dass nicht eines Tages kommt Verdruss -
und es kommt so wie es kommen muss -
das Herz wird schwach und keine Puste -
fangen wir doch wieder an zu hust´e -
die Beine schwach, das Kreuz tut weh -
mit den Augen kann man nicht mehr richtig seh`n -
ich glaub` wir vergessen die Strapazen -
und legen uns lieber auf die Matratzen -
holen hervor die alten Rheumadecken -
den Hustensaft, die Herztabletten.

Aus ist es dann mit dem alten Schwung -
und man glaubt´, wir waren einmal jung -
denn so mit dreiundsechzig -
weiß man, wie sehr der Eifer schwächt sich.

Vergessen wir das Alter und die Falten -
wichtig ist es, den Humor zu behalten.
Und so stehen wir auf der Lebensleiter -
blicken trozdem nach vorn und klettern weiter.
Autor:  Edith Breder
Gelesen: 290.933nach oben
Die Lebensarbeit ist zu Ende -
jetzt freut man sich auf die verdiente Rente.
Vorbei das tägliche Rotieren -
man findet Ruhe zum Sortieren
und kann nach Laune und Vergnügen,
frei über seine Zeit verfügen.
Nun endlich ohne Hasten -
auf Lorbeer friedlich rasten.
Man schaut jetzt in aller Ruh´,
den anderen bei der Arbeit zu.
Autor:  Edith Breder
Gelesen: 289.867nach oben
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