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Gedanken & Gedichte » Autor: Helga Boban
35 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 21 bis 30
Für den Liebsten

Wolllust kriecht aus meinen Poren
du nimmst meinen Lockduft wahr
Weiblich-prall für dich geboren
verström ich mich mit Haut und Haar

Ich liebe dich mein heißes Herzblatt
ganz ohne jede Hintertür
weil die Liebe für alles Raum hat
begegnet man ihr mit Feingespür

Ich will dich sehen und erleben
will dich Hörenspüren auch
will dein inneres Erbeben
wenn ich in deine Haut eintauch

Will über Zeiten dich verwöhnen
ich gieß das Feuer über dich
vernehme ich dein leises Stöhnen
dann war’s ne Traumnacht - auch für mich


© Schlossfee 02.03.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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Noch und noch


Noch warm von dir nach dieser Nacht
noch lebt auf mir dein Duft
bin eben wohlig aufgewacht
atme noch Knisterluft

Noch strömt und brennt es in mir drin
noch beben meine Brüste
Glücksperlen rollten her und hin
im Garten uns’rer Lüste

Noch ist mein Mund zart weichgeküßt
von Lächeln sanft umspült
mein Körper klingt und schwingt noch nach
Nachtstunden nachgefühlt

Noch spür ich deine Hand im Schoß
dein fieberndes Begehren
strömende Liebe mich umfloß
davon will ich noch zehren



© Schlossfee 10.05.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
Gelesen: 68.335nach oben
In der Stille


In der Stille eines Münsters
gehen an Altären wir vorbei
über uns die Hand des Künstlers
prachtvolle Farbenlitanei

In meinem Herzen ruht ein Sehnen
ich möchte gern mit dir allein
mich an eine Säule lehnen
und Hand in Hand dir nahe sein

Will eine Kerze uns anzünden
will dann mit dir nach oben sehn
will, daß Herzen Liebe künden
wenn wir still beisammen stehn

Obwohl wir nicht zusammen leben
soll Segen auch für uns da sein
vielleicht erfahren wir Vergeben
und vielleicht - bei Gott - ein Stück Verzeihn

Die Liebe bündelt uns zusammen
auch wenn das Leben uns beschwert
unsre Herzen stehn in Flammen
obwohl du niemals mir gehörst

Ein Gebet - ein leises Amen
unsere Tränen sieht man nicht
wir gehen leise, wie wir kamen
und fühlen, dass in uns was bricht

Wir tragen unsre Last seit Jahren
du bist vergeben, ich nicht frei
die Liebe hat uns überfahren
doch nun ist es uns einerlei

Es ist, als hätte uns gesegnet
die Hand, die sonst so etwas straft
wir stehn umschlungen und es regnet
entfachen in uns neue Kraft

In meinem Herzen ruht ein Sehnen
ich möchte gern mit dir allein
auf immer aneinander lehnen
doch das wird leider niemals sein



© Schlossfee 10.11.20005
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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Sanfte Nacht


Die Nacht - sie küsst den letzten Tag
löst ihren Saum und macht sich frei
hüllt uns in blaue Seidentücher
sie denkt sich erstmal nichts dabei

Die Nacht - sie bricht ganz sanft die Bahn
läßt Gedanken kommen, fliegen
zieht blaue Samthandschuhe an
legt sich auf uns, auch zum Vergnügen

Die Nacht - sie läßt uns Sterne reifen
wir liegen unterm Baldachin
wie gerne würd ich danach greifen
Heut macht die Nacht mal wieder Sinn

Die Nacht gebärt auch Melodien -
ein Wispern Flüstern, Seufzen, Stöhnen
schließ deine Augen hör gut hin
bade dein Ohr in ihren Tönen

Die Nacht – sie ist dein Ruhekissen
streichelt zärtlich dich im Traum
tätschelt sanftmutsvoll Gewissen
trägt Kummer in den Freudenschaum

Die Nacht schickt Engel in die Herzen
Traumfeen bekränzen dir dein Haar
verzaubern dich mit Wunderkerzen
mit stillem Staunen nimmst du’s wahr

Die Nacht – sie löscht in dir das Denken
hüllt würde-liebevoll dich ein
läßt deine Seele sich versenken
sanft ruhst du unterm Himmelsschrein


© Schlossfee 21-02-2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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Die alte Ruine


Ein Atmen kriecht aus dem Gebälk
aus Ritzen flüchten Rufe
Zwischen Ruinen tanzt der Mond
man hört beritt'ne Hufe

Ein Katzenjammern dringt ans Ohr
und Mägde die sich zanken
ein knisternd’ Feuer nimmt man wahr
wie hinter fernen Schranken

Derb poltern rauhe Lederstiefel
auf ausgetret’nen Fliesen
Burgfrau flicht Blüten sich ins Haar
blickt um sich voll Verdriessen -

denn grölend scherzen unter Fackeln
grobschlächtige Gesellen
die Humpen kreisen unentwegt
im Eck die Hunde bellen

Im Pallas räkelt sich auf Stroh
ein Paar innig umschlungen
die süßen Seufzer die man hört
sind längst Erinnerungen


© Schlossfee 18.04.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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Leergeliebt


Leergeliebt
die Nacht erwartend
tränenfeucht
dein Brief vor mir
Kann mich nicht mal
gehen lassen
leergeliebt
sitze ich hier

Sonnenlicht dringt
durch Gardinen
getrocknet liegt
dein Brief vor mir
Ich habe mich nicht
gehen lassen
ich sitze nur
noch immer hier


© Schlossfee 25.04.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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Seelenfänger


In klaren Nächten so wie heute
schlägt Seelenfänger gierig Beute
Verweinte Frauen, zweifelnde Männer
sammelt er ein der Seelenfänger

Einsame Menschen sucht er aus
Schmerzenstöne sind sein Applaus
Je lauter Klagen er vernimmt
je schneller er die Seelen nimmt

Skrupellos greift er nach Trauer
er kauert an der Klagemauer
Des andren Unglück ist sein Sieg
ein Seelenseufzer Nachtmusik

Drum leide, wenn du leidest leise
sonst nimmt er dich mit auf die Reise
Halt still dein Herz, gib auf dich acht
in einer Seelenfängernacht


© Schlossfee 26.04.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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Liebeswolke

Bäuchlings auf der Liebeswolke
angeschmiegtes Körperpaar
tausend biegsame Momente
Watte tupft die Seele klar

Weißes Herz aus Zuckerwatte
tanzt ein luftiges Ballett
tausend fliegende Momente
polstern süß das Federbett

Knisternd wölbt sich Schaumverlangen
streichelt zarte Wolkenhaut
tausend magische Momente
gierig in dich eingetaucht.

Federleichtes Engelslächeln
friedvoll ruht in sich ein Paar
tausend strahlende Momente
Flügelschlag nimmt Liebe wahr

Sinnlichkeit in Daunenwolke
versinkt in weicher Einigkeit
endlos währende Momente
Wolkenkokon Ewigkeit


(c) Schlossfee 10/2005
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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Wo sich die Liebe verbirgt

Die Liebe verbirgt sich in kleinen Kammern
in Paaren die sich aneinander klammern
in glücklich gelebten Augenfalten
in schönen und unschönen Menschengestalten

In Herzen mit tiefem Wahrnehmungssinn
in vergilbten Brieflieben welkt sie dahin
in Kissen auf denen dein Kopf einst ruhte
in dem Zauberkleid einer Kussminute

In der Kinderhand die sich in deine stiehlt
in der Freiheit in der dir niemand befiehlt
in Geschlechtlichkeit und in schwangeren Frauen
in lustvollen Nächten, in Menschen die trauern

In Augen-Blicken die Bände versprechen
in zärtlich-geflüsterten Wörterbächen
in kaskadenperlenden Glücksgefühlen
in samtzarten Händen die auf mir wühlen

In Hinterhöfen, an vorderster Front
in Kinopolstern wenn ein Arm um dich kommt
in Bücherseiten voll Poesie
in dem Herz einer Mutter, vergiß das nie

In sich öffnenden Händen, im Sich-Verschenken
in Freunden die liebevoll an dich denken
in Seelen die zärtlich sich an dich lehnen
in Träumen die sich sehnsuchtsvoll dehnen

In Gesten die ohne Worte auskommen
in Tränen wenn sie von Herzen kommen
in Krankenhäusern an Krankenbetten
in Sanitätern die Menschen retten

In den Augen der Groupis beim Star-Beschmachten
in alten Menschen beim Rückbetrachten
in Enge und Weite findet sie Platz
in einem Spinatfleck am Babylatz

In dunklen Ecken geht sie heimlich einher
in saftigen Zoten beim Liebesverkehr
in Körpern beim zaghaften Annähern-Wollen
in Wellen der Lust die zwischen uns rollen

In der Güte, der Weisheit, in großem Vertrauen
in der Warmherzigkeit, im Auf-dich-Bauen
In dir, in mir - verbirgt sich die Liebe
in euch, in uns - wenn sie nur bliebe


© Schlossfee 16.04.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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Seelennacht

Heut nacht geh ich durch Sternenwiesen
quer übers Silberfirmament
Ein Sternchen muß gerade niesen
weil auf der Welt ein Auge tränt

Ein Zauber will mich fest umschlingen
ganz eins bin ich mit der Magie
Ich höre Sphärenstimmen singen
schwinge mit in Harmonie

Ich bin die Seele – bin das Leben
in diesem Himmelsarenal
Hier gibt’s kein irdisches Bestreben
man selbst ist Echo und auch Schall

Ich wiege in der Stratosphäre
so wenig wie Gedankengut
Ich bin nur eine Menschenseele und nähre
mich von Mondesglut

Traumlichter tanzen auf den Straßen
dieser Himmelsgalaxie
Sternschnuppen glühen und verblassen
spektrale Farbensymphonie

Die Seele kann nun ruhig schlafen
im Sternenbett der Himmelsnacht
Es gibt nicht einen Paragraphen
weil über uns das GROSSE wacht


© Schlossfee 23.01.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
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